CBS  BAU-KUNST-KIRCHE0
0
00
ERLEBNIS KIRCHE

B L I C K P U N K T   offene K i r c h e

 

  W I LL K O M M E N

          in der

 E V.- L U T H. K I R C H E

D Ä N I S C H E N H A G E N

 

Liebe Besucherin und lieber Besucher,

wir freuen uns über Ihren Besuch in unserer Ev.-Luth. Kirche in Dänischenhagen.

Für Menschen, die diese Kirche vielleicht zum ersten Mal sehen, oder die Kirche schon kennen, und besser verstehen wollen, was sie hier entdecken können, haben wir diesen Flyer zusammen gestellt. Wie jede andere Kirche erzählt auch unsere Kirche von der Geschichte und der Gegenwart des christlichen Glaubens.

 

Diese Kirche

ist eine Saalkirche ohne Chorraum. Früher baute man alle Kirchen mit dem Chorraum nach Osten, in Blickrichtung Jerusalem. Da geht die Sonne auf und erinnert die Christen an die Auferstehung Jesu Christi. Darum gibt es in unserer Kirche auch ein Auferstehungsfenster.

Die Eingänge lagen früher einander gegenüber im Norden und im Süden; getrennt für Männer und Frauen. In den Jahrhunderten wurde die Kirche immer wieder umgebaut, um den Zeitgeist einzufangen und der wachsenden Gemeinde Raum zu geben. Die Merkmale der Romanik, der Gotik und des Klassizismus finden sich heute noch am Gebäude.


Der Kirchturm

steht an der Westseite der Kirche. Allerdings war er früher nicht mit dem Kirchengebäude verbunden, da die Schwingungen der Glocken das Gebäude zum Einsturz bringen könnte.

Der Kirchturm weist wie ein Zeigefinger nach oben und lässt uns unwillkürlich aufschauen. Er will damit auf Gott verweisen, der das Leben erschaffen hat.

 

Der Hahn

Auf dem Kirchturm befindet sich ein Wetterhahn. Er erzählt von Petrus. Dieser verspricht, Jesus treu zu sein.

Als Jesus festgenommen wird, und man Petrus fragt, ob er zu Jesus gehört, verneint er das.

Jesus hat das vorausgesehen:“

Ehe der Hahn kräht ,wirst du mich dreimal verleugnen.“ Und tatsächlich: Der Hahn kräht und erinnert Petrus an sein Versprechen.Von nun an wird er zu einem mutigen Zeugen für Jesus.


 Die Kirchturmuhr

Kirchturmuhren gibt es schon seit dem 14. Jahrhundert. Sie rufen zum Gottesdienst und erinnern an die Gebetszeiten.Da diese Uhren oftmals die einzigen im ganzen Ort waren, dienten sie auch zur Strukturierung des Alltags.Heute erinnert uns die Uhr nicht nur an unsere Zeit, die in Gottes Hand steht,

sie will uns auch ermahnen, wachsam

zu sein und unsere Zeit in Verantwortung zu verbringen.

 

Die Glocken

wurden früher oft mit Zeichen oder Bibelworten geschmückt. So trägt die alte aus dem Jahr 1435 der beiden Glocken Reliefs der Gottesmutter und des Hl. Nikolaus. Die Inschrift „Soli Deo Gloria“ allein Gott die Ehre befindet sich auf der andere Glocke von 1675. Glocken werden nach einer bestimmten Ordnung geläutet und rufen dazu auf, sich zum Gottes- dienst zu versammeln. Sie begleiten den Menschen im Dorf durch den Tag, sie geben die Stunden an oder läuten wenn jemand zu Grabe getragen wird.


 

(Steinrelief vor dem Eingang zum Glockenturm)

In der Kirche

begegnen uns auch die Zeugen der Zeit.

Typisch evangelisch ist die Anordnung von:

Abendmahltisch, Kanzel, Orgel und Taufstein. Gemeinsam stehen sie im Osten der Kirche und bilden die geistliche Mitte um die sich die Gemeinde zum Gottesdienst versammelt.


 Der Abendmahltisch

oder Altar erinnert an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Jeder getaufte Mensch kann so Gottes Nähe erfahren und finden. Auf dem Tisch sieht man die offene Bibel, das Kreuz, die Kerzen und Blumen. An der Rückwand hängt

ein Ölbild aus der Zeit des Barocks. Es zeigt das letzte Abendmahl Jesus mit seinen Jüngern. Geschmückt

werden Tisch und Kanzel mit Paramenten. Das sind kleine Tücher oder Vorhänge die in den evangelischen Kirchen zu finden sind. Sie bekleiden Altar und Kanzel und stellen mit wechselnden Farben den Bezug zum Kirchenjahr her.


Der Taufstein

Von Jesus selbst kommt der Auftrag mit

Wasser zu taufen. In den ersten Jahrhunderten wurden die Menschen noch

in Seen oder Füssen getauft. Der Mensch wurde dabei dreimal ganz untergetaucht. Heute begießt man den Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser. Die Taufe verbindet

den Menschen mit Gott und unserer Kirche.

Der Taufstein steht in der direkten Verbindung zum Altar und erinnert uns

damit immer an unsere eigene Taufe und

an die Verbindung mit Gott.


 

Das Kruzifix

Bei einem Kruzifix ist der Körper des gekreuzigten Jesus nachgebildet und Teil

des Kreuzes. Das Kreuz versinnbildlicht das Gedächtnis der Kreuzigung Jesu und ist im Zusammenhang von Karfreitag und Ostern

das Sinnbild der Erlösung, der Auferstehung, des Neuanfangs. Es erinnert uns daran, dass der Tod nicht als Ende sondern als Neubeginn

eines neuen Lebens zu sehen ist.

 

Die Logen

dienten dem Zeitgeist der ständischen Gesellschaftsordnung um 1800, die den begüterten Familien des Kirchenspiels eine hervorgehobene Bedeutung zukommen ließen. Zudem

musste der wachsenden Gemeinde in der Konzentration auf das gesprochene Wort Raum geschaffen werden, der gute Hör und Sichtbedingungen bietet.


 Die Kirchenbänke

Bis zum 13. Jahrhundert war es nicht üblich im Gottesdienst zu sitzen, man stand oder kniete. Der Einbau festen Gestühls geht auf die Reformation zurück, weil die Predigten immer länger dauerten. Sitzen erlaubt aufmerksames Hören und der Gottesdienstbesucher kann sich viel besser auf die Predigt konzentrieren .


Die Grabplatten

geben dem Betrachter häufig ein Rätsel auf. Die Inschriften

sind verwittert und abgewetzt und nur schwer entzifferbar. Zwei schöne Grabplatten sind an den Längswänden links und rechts vor dem Altarraum aufgestellt. Sie erinnern den Besucher daran, dass in früheren Zeiten unter dem Fußboden Gräber und Gruften angelegt wurden. Dort begrub man Kleriker oder verdiente Laien. Darüber hinaus halten Grabplatten und Gräber die Erinnerung wach, dass Glaube und Kirche in einer langen Tradition stehen.


 Der Friedhof

Mit der Industrialisierung forderten Epidemien viele Opfer. Gräber wurde als Seuchenherde angesehen und deshalb außerhalb der Städte angelegt. Eine zunehmende Distanz gegenüber Sterben und Tod entstand, die bis

heute prägend ist.

Unsere Friedhof zählt zu einem der schönsten in Kiels Umland. Grabstätten von zwei bedeutenden Malern, Hans Olde und Julius Fürst sowie zwei sehenswerte Mausoleum bereichern unsere Friedhofsanlage.


 

Öffnungszeiten

Sonntag 10:00 Uhr Gottesdienst

Offene Kirche:

 

von Juni bis August

15:00 - 17:00 Uhr Freitag u. Sonntag

15.00 - 17:00 Uhr jeden Mittwoch Erlebniskirche

Gruppen nach Vereinbarung

Ehepaar Baumann-Speth 04349 919483 oder

Pastor Peter Kanehls 04349-336

 

 


 

 

 


 


 


 


 


 

 

 


 


 

 


 


 


 


 

 


 

 


 

 

Die Kanzel

Von der Kanzel wird die Predigt gehalten und das Evangelium von der Liebe Gottes verkündet. Die Anordnung der Kanzel über dem Altar,- ein sogenannter Kanzelaltar - verdeutlicht diesen Zusammenhang und verweist auf die große Bedeutung von Wort und Sakrament im evangelischen Gottesdienst. Die Höhe der Kanzel und der Schalldeckel dienen dazu, dass die Predigt gut gehört werden kann.


 

Die Orgel

zählt neben Altar, Kanzel und Taufstein auch zu dem geistlichen Ensemble. Man nennt die Orgel auch die Königin der Instrumente. In fast allen Kirchen unterstützt sie die Gemeinde seit Jahrhunderten in der gottesdienstlichen Liturgie und im Gesang.


 


 


 


 


 


 

 


 

                                                              

 

 

 

 

         W E I T E R B I L D U N G                                                                                           

         Ausbildung

                          in Kirchenführung    

   

                                        an dem  Pädagogisch- Theologischen 

                                                   Institut der  Nordkirche.

 

                                      Kirchen verstehen und zugänglich machen.         

 

                                                                                                           

 

                   

 

                            

 

                                  

 

              

 

                                           

                                                                     

 

                     Carla Baumann-Speth,      Arp-Schnitger Weg 31    24229  Strande

                                           04349 919483                    info@cbs-strande.de